Alternativen zu Tierversuchen

LUSH Prize – für eine tierversuchsfreie Zukunft

Es gibt unzählige Forschungsmethoden, die Alternativen zu den qualvollen Versuchen an Tieren darstellen. Die folgenden Beispiele gehören dabei zu den vielversprechendsten.

• Zellkulturen: In diesem Verfahren werden menschliche Zellen so gezüchtet, dass sie sich wie im Körper verhalten. Es ist sogar möglich, dreidimensional wachsende Zellkulturen anzulegen und so Gewebeteile oder ganze Organe im Labor wachsen zu lassen. Diese Technik bietet nicht nur eine Alternative für Tierversuche. Wissenschaftler_innen sind überzeugt in wenigen Jahren solche Organe auch kranken Patient_innen transplantieren zu können. Bereits jetzt kann die Wirkung von Chemikalien und Arzneimitteln auf im Labor gezüchteter Haut zuverlässiger getestet werden als an lebenden Tieren.
• Bio-Chips: Diese Technologie darf mit gutem Gewissen als revolutionär bezeichnet werden. Auf winzigen Chips können Organe, Gewebestrukturen oder gar ganze Organismen nachgebaut werden, die genau so funktionieren wie in unseren Körpern. Auf diesen Chips können alle möglichen Substanzen und Veränderungen gemessen werden. Dieses Verfahren verfügt gegenüber Tierversuchen über viele Vorteile. Die Ergebnisse können bedenkenlos auf den Menschen übertragen werden, denn sie wurden an einem “menschlichen“ Organismus getestet. Die Verfahren sind viel weniger zeit- und ressourcenintensiv.